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Und so sind sie für den herbstlichen Campingtrip wärmstens versorgt:

Heizung

Die Auswahl ist groß, die Entscheidung knifflig: Gas-, Petroleum-, Elektro- oder Keramikheizung? Jede Heizart hat ihre Vor- und Nachteile.


Die Gasvarianten etwa haben eine hohe Leistung und können so schnell für wohlige Wärme sorgen. Sie bilden allerdings auch Kondenswasser und Feuchtigkeit und funktionieren unter null Grad nicht mehr, weil dann das Gas gefriert.


Ebenfalls eine hohe Leistung warten die Petroleumheizungen auf, sprich: Sie machen schnell warm. Leider hinterlassen sie auch einen deutlichen und unangenehmen Geruch.


Elektroheizungen sind in vielen Wohnwagen schon eingebaut. Hier sollte man darauf achten, dass die Leistung die maximale Watt-Zahl nicht übersteigt. Bei sechs Ampere, oftmals gleichzeitig Minimum und Maximum auf vielen Campingplätzen, können maximal etwa 1300 Watt gleichzeitig verwendet werden. Eine Heizung mit 500 bis 800 Watt ist sehr gut geeignet, denn dann ist noch genügend Leistung für Lampen und Kühlschrank übrig. Nachteil: Es kann etwas dauern, bis die Luft warm ist.


Die Schwester der Elektroheizung ist die Keramikheizung – lediglich das Heizelement ist ein anderes. Das bewirkt, dass man einen Raum schneller beheizen kann. Und weniger Lärm macht sie auch noch.

Thermobecher

Thermobecher haben eine doppelte Wand und halten so hieße Getränke oder zum Beispiel auch Suppen besonders lange warm. Vor allem die Edelstahl-Modelle sind äußerst beliebt und in jedem Outdoor-Fachgeschäft zu haben. Übrigens sind die Becher nicht nur etwas für die kalten Monate: Im Sommer halten sie Getränke schön kühl.

Tarp

Ja, richtig gelesen: Das Tarp eignet sich nicht nur hervorragend im Sommer als Sonnenschutz, es ist in der kalten Jahreszeit wunderbar geeignet, um den unangenehmen Wind abzuhalten. Einfach senkrecht zwischen zwei Pfosten oder Bäume spannen und mit Heringen im Boden befestigen.

Mütze

Was viele Menschen nicht wissen: Die meiste Körperwärme verliert man über den Kopf. Der Ratschlag vieler Großmütter „Wenn du kalte Füße hast, zieh eine Mütze an“, ist daher goldrichtig. Mützen halten den Kopf schön warm und man friert weniger leicht. Übrigens auch nachts im Schlafsack.

Wollsocken

Viel hilft viel? Nun, nicht immer. Wer zu kalten Füßen neigt, braucht nicht mehrere Paar Socken, zwei reichen völlig aus: Ein dünnes Paar Strümpfe, das den Schweiß absorbiert, und ein dickes Paar Wollsocken gegen die Kälte. Kleiner Tipp am Rande: Die Socken sollten nicht zu eng sitzen, damit der Blutfluss nicht beeinträchtigt wird.

Kniematten

Die Matten aus Schaumstoff mit isolierenden Luftkammern sind wertvolle Helfer für die Gartenarbeit oder auch im Haus und nehmen wenig Platz weg. Beim Campen im Herbst eignen sie sich hervorragend als warme und trockene Sitzunterlage.

Thermodecken

Wichtig: die Thermodecke auf und nicht unter die Matratze legen. Denn die Luft in der Matratze leitet die Kälte. Liegt die Decke auf der Matratze, geht keine Körperwärme verloren und zugleich kann auch die Kälte nicht nach oben steigen.

Inlett aus Fleece

Ein Inlett aus Fleece im Schlafsack oder unter der Bettdecke bringt wohligen Komfort bei herbstlichen Temperaturen.

Wärmflasche

Das beste und zudem ein altbewährtes Mittel gegen Kälte ist – natürlich, die gute, alte Wärmflasche. Wer gerade keine zur Hand hat, kann sich ganz schnell eine basteln: Einfach eine leere Flasche mit warmem Wasser füllen und schon hat man einen prima Ersatz.