Campingurlaub mit dem Hund

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Campingurlaub mit dem Hund

Wer für sich und seinen Vierbeiner einen Campingurlaub plant, sollte im Vorfeld einiges beachten. Hier stellen wir ein paar nützliche Tipps vor, die man vor dem Campingurlaub der Tierliebe wegen vielleicht zu Herzen nehmen sollte.


Wichtig: Suchen Sie sich vorzugsweise einen hundefreundlichen Campingplatz! So können Sie sich sicher sein, dass Ihr Aufenthalt ohne unnötigen Stress anfängt und beendet wird. Geht die Reise ins Ausland, erkundigen Sie sich vorher über die Einreisevorschriften auf der Homepage des jeweiligen Staates.

Stellen Sie Ihren Hund den Campingplatz oder Zeltplatz vor

Wenn der Hund ein ausgeprägtes Sozialverhalten aufweist und spielfreudig ist, wird er wahrscheinlich auf abgelegenen sowie beliebten und belebten Campingplätzen wunderbar zurechtkommen. Trotzdem sollte man seiner Fellnase ausreichend Zeit und Möglichkeiten des Ausprobierens geben, um ihn in die neue Umgebung einzuführen, sodass er keine Angst hat, seltsamen Geräuschen oder anderen Campern nachjagt.


Der Hund mag zu Hause zwar ein gut ausgebildeter Begleiter sein, aber selbst die gehorsamsten Hunde können ein wenig verrückt spielen, wenn sie mit einer völlig neuen Umgebung konfrontiert werden. Aber kann man es ihnen verdenken? Es ist das erste Mal, dass sie neue Eindrücke, Geräusche und Gerüche wahrnehmen und dem Ganzen instinktiv nachgehen wollen. Bevor man nun aber seinen Hund aus dem PKW springen und auf dem Gelände frei laufen lässt, ist es ratsam die Campingplatzordnung durchzulesen. Insbesondere was die Leinenpflicht Ihres Campingplatzes anbelangt, denn die Regelungen können hier je nach Campingplatz sehr unterschiedlich ausfallen. So läuft man nicht Gefahr, am Reiseziel ins erste Fettnäpfchen zu treten.


Seien Sie auf das sprunghafte Verhalten des Hundes vorbereitet und halten Sie ihn (zumindest in den ersten Stunden) an der Leine. Wenn er etwas Reizvolles entdeckt, und Sie spüren wie er an der Leine zieht, gehen Sie vorsichtig mit ihm hin und lassen Sie Ihren Hund ein wenig forschen. Sobald er eine gute Vorstellung von allem hat, beruhigt er sich in aller Regel.


Viele Hunde bellen andere Hunde in der Ferne an. Sofern der andere Hundebesitzer damit einverstanden ist, sollten sich beide kurz beschnuppern. Höchstwahrscheinlich wird das Bellen anschließend wieder nachlassen.

Hundefutter kann ungebetene Gäste anziehen

Hundefutter oder andere Leckereien können ungebetene Gäste wie Wildtiere oder andere Hunde anziehen. Daher sollte man möglichst keinen gefüllten Fressnapf unbeobachtet auf dem Boden seines zugewiesenen Platzes stehen lassen. Zudem reagieren einige Hunde überempfindlich, wenn es ums eigene Fressen geht.

Beobachten Sie Ihre Hunde am Lagerfeuer

Die meisten Hunde sind klug genug, sich vom Lagerfeuer fernzuhalten. Es ist ihr Instinkt, der ihnen sagt, dass ein Feuer gefährlich ist. Allerdings gibt es einige Hunde, die mit ihren Artgenossen recht wild spielen und damit Gefahr laufen, unkontrolliert hineinzufallen. Versuchen Sie Ihre Hunde zu beruhigen, selbst wenn das Lagerfeuer erloschen ist, und stellen Sie sicher, dass immer jemand nach den Haustieren Ausschau hält.

Lassen Sie Ihren Hund nicht unbeaufsichtigt im Freien

Der Hund sollte niemals alleine auf dem Campingplatz zurückgelassen werden. Herum tollende Kinder und andere Hunde können schnell für den eigenen Hund oder andere Besucher zur Gefahrenquelle werden. Außerdem reichen oft auch ein paar Sekunden, in denen der Hund nicht beaufsichtigt ist und entwendet wird. Zudem stören bellende Hunde den nachbarschaftlichen Frieden.

Finden Sie Aktivitäten die Ihren Hund ermüden

Neben Wandern, Spazierengehen, Joggen, Walking, Radfahren oder Inline-Skating bietet ein Campingurlaub mit Hund noch so viel mehr Freizeitspaß. Nutzen Sie in der Umgebung eingezäunte Freilaufwiesen oder offene Flächen und Strandabschnitte. Insbesondere in der Nähe von Seen oder am Meer können Sie am Strand mit dem Ball spielen, baden oder den Hund frei laufen lassen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der Strand für Hunde zugelassen und dem Vierbeiner das Baden gestattet ist. Andernfalls drohen teils saftige Strafen. Wenn hier jedoch erst einmal alles reibungslos läuft und der Hund ständig beschäftigt ist, wird er in den Abendstunden gehorsamer und ruhiger sein.

Dem Hund regelmäßig Wasser anbieten

Hunde lassen sich von all dem Spaß um sie herum mitreißen und vergessen möglicherweise, genug Wasser zu trinken. Achten Sie aus diesem Grund darauf dem Hund regelmäßig Frischwasser zur Verfügung zu stellen. Auch während der An- und Abreise sind stets und ausreichend Pausen einzulegen, um zu trinken.

Was ins Reisegepäck gehört

Ein Hund wird nicht viel Gepäck für den Campingurlaub benötigen, aber es gibt ein paar wichtige Dinge, die man dabei haben solle:

  • Hundehalsband mit Identifizierungsinformationen
  • EU-Heimtierausweis (Impfpass)
  • kurze Leine zum Spazierengehen
  • lange Leine (Schleppleine)
  • Fress- und Trinknapf
  • tragbare Tränke für alle Wanderabenteuer
  • Kauspielzeug (z.B. Futterball)
  • Spielzeug (z.B. Frisbees oder Bälle)
  • Handtücher zum Reinigen von schmutzigen Pfoten und Fell
  • Hundefutter und Leckerlis
  • Kotbeutel
  • Zeckenzange
  • ggf. Maulkorb oder Halti