Hilfe! Heiß!

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  • Diskussion zum Artikel Hilfe! Heiß!:



    Neulich sprach mich meine Nachbarin im Treppenhaus an. „Wissen Sie“, fragte sie mich, „warum es im Haus bei uns immer so angenehm kühl im Sommer ist?“ Sie deutete auf die Fenster: „Weil wir die tagsüber immer zu lassen und nur nachts weit aufreißen.“ Nicht alle Nachbarn wüssten das, verriet sie mir auch gleich noch.


    Nun, was vielleicht etwas trival klingt, hat konsequent umgesetzt tatsächlich einen wirkungsvollen Kühlungseffekt in der heißen Jahreszeit. Nicht nur im Treppenhaus, auch in der Wohnung und selbstverständlich im mobilen Zuhause, also in Wohnwagen oder Wohnmobil.


    Denn so sehr man sich schönes und sonniges Wetter für den Urlaub im mobilen Heim wünscht, die Hitze kann auch ganz schön zu schaffen machen. Was neben intelligentem Lüften noch hilft? Natürlich: die kostspielige Hightech-Lösung – eine Caravan-Klimaanlage. Aber es gibt auch viele kleine Maßnahmen, überraschende Tricks und effektive Ratschläge, die nichts oder nicht viel kosten und dennoch in ihrer Summe sehr wirkungsvoll sind.

    Schattenplatz

    Es mag nach einem banalen Ratschlag klingen: Je weniger das Wohnmobil oder der Camper der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, desto weniger erhitzt sich das Fahrzeug. Also: auf dem Campingplatz Schatten unter Bäumen suchen! Tipp: Vorab beim Campingplatz mal anfragen, ob ein Stellplatz im Schatten reserviert werden kann.

    Wassernähe

    In See- oder Meer-Nähe weht fast immer ein leichtes, frisches Lüftchen. Und: Man kann sich gleich bei einem Sprung ins kühle Nass akklimatisieren. Ist kein Gewässer in der Nähe, kann man sich trotzdem mit Wasser behelfen. Einfach ein T-Shirt mit Wasser durchtränken und anziehen: kurzfristige Abkühlung ist garantiert.

    Draußen kochen

    Meist ist der Appetit bei der Hitze tagsüber ohnehin nicht groß. Doch spätestens abends knurrt nach einem ereignisreichen Tag der Magen. Das Kochen im Campingfahrzeug sollte man jedoch möglichst vermeiden, da sich die Hitze im Wagen hält. Deswegen: ab nach draußen! Was gibt es gemütlicheres, als abends draußen zu sitzen und den Grill anzuwerfen? Übrigens eine gute Gelegenheit, Kontakt zu den Nachbarn zu knüpfen.

    Ausreichend trinken

    Gut, der Tipp ist jetzt nicht sehr spannend und neu. Im Sommer sollte man allgemein ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Viele Menschen „vergessen“ trotzdem das Trinken. Kopfschmerzen sind dann eine häufige Folge. So überlistet man sich selbst: eine Wasserflasche an jedem Ort postieren, an dem man sich aufhält. Im Wagen, am Strand, auf dem Camping-Tisch, in jeder Tasche und im Rucksack. Das Ziel: Am Ende des Tages müssen die Flaschen leer sein. Wem Wasser zu eintönig ist, der kann es mit kaltem Tee probieren, vor allem Pfefferminztee ist sehr erfrischend bei brütender Hitze. Elektrische Kühlboxen oder Kühltaschen sorgen auch bei extremen Außentemperaturen, dass die Getränke kalt bleiben.

    Kühlendes Fußbad

    Es hört sich ein bisschen nach Kneipp-Kur an, ist jedoch richtig effektiv und sehr angenehm, wenn die Hitze in der Mittagszeit am größten ist: ein Fußbad. Kühles Wasser in einen Eimer füllen, Füße rein und genießen.

    Sonnencreme im Kühlschrank

    Zugegeben, die Wirkung ist kurz, aber unglaublich erfrischend: Sonnencreme im Kühlschrank lagern und das Eincremen wird zum kühlen Vergnügen.

    Gel-Pads und -Kompressen zum Einschlafen

    Gel-Pads dienen normalerweise ja zum Kühlen von Verletzungen. Doch wenn die Hitze beim Campingurlaub auch abends noch unerträglich ist und das Einschlafen erschwert, ist so eine Gel-Kompresse schnell umfunktioniert. Im Kühlschrank aufbewahrt und vor dem Schlafengehen unters Kopfkissen gelegt, sorgt sie für angenehme Frische. Ähnliches gilt übrigens auch für handelsübliche Wärmflaschen. Mit kaltem Wasser befüllt und auf Füße oder Waden gelegt, wird sie zur „Kaltflasche“.

    Warm duschen vor dem Einschlafen

    Es mag unlogisch und paradox klingen, aber eine warme Dusche vor dem Einschlafen hat eine deutlich erfrischende Wirkung. Ausprobieren!

    Wintercamping

    Und zu guter Letzt: Wem es im Sommer zu heiß zum Campen ist, der sollte es entweder in nördlichen Gefilden oder im Winter probieren! ;)

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