Beiträge von wolle52

    Moin,


    da geht mir schon der vielseitig missbrauchte Gummibegriff "Nachhaltigkeit" gegen den Strich. Ursprünglich heißt das ja, dass man nur so viele Rohstoffe ernten soll, wie auch nachwachsen. Öl wächst aber nicht nach, jedenfalls nicht in überschaubaren Zeiträumen. Von daher ist es völlig wurscht, ob man 100 oder 1000 km fährt, es ist niemals nachhaltig.


    Und solange ungestraft Regenwälder abgeholzt werden, solange Krabben zum Enthäuten per Lkw nach Marokko und zurück gekarrt werden, solange in Vietnam gebaute Windkraftanlagen per Schiff nach Finnland transportiert werden und solange der Verbrecher P. zu seinem perversen Privatvergnügen Panzer rollen lässt, von denen jeder soviel verbrennt wie 100 Kleinwagen, solange lehne ich es ab, mir Gedanken zu machen, ob eine Lustreise mit dem Caravan in die Provence nachhaltig ist oder ob ich doch lieber im Land bleiben sollte...


    Gruß, Wolfgang

    Moin,


    die entscheidenden Informationen, nämlich wie weit kommt man mit einer Ladung mit Anhänger am Stück und wie viele Ladestopps waren nötig bzw. welche effektive Durchschnittsgeschwindigkeit ergibt sich daraus, habe ich dem Bericht nicht entnehmen können. Jedenfalls nicht nach einmal durchlesen. Um es mal mit meiner praktischen Erfahrung mit Beraterfirmen zu vergleichen: Da wird mit einem Wust an bunten, überladenen Powerpoint-Folien versucht, etwas zu verschleiern, was man mit einer simplen Tabelle hätte klar ausdrücken können.


    Gruß, Wolfgang


    Das Leben ist zu kurz, um es an Ladesäulen zu vertrödeln.

    Moin,


    HIER gibt's auch eine aktuelle Übersicht.

    Natürlich ist Deutschland am teuersten. Aber mit uns können sie es ja machen.

    Im Übrigen behaupte ich mal, dass das, was heute an der Zapfsäule ausgeschenkt wird, schon lange vor dem Krieg zu damaligen Konditionen eingekauft wurde.

    Die Brötchen beim Bäcker kosten auch noch dasselbe wie vor dem Krieg. Klar wird sich das ändern, wenn kein Getreide mehr aus der Ukraine kommt, aber doch erst mit Zeitverzug!


    Gruß, Wolfgang

    Dieser Erziehungsjournalismus geht mir sowas von auf den Sack!


    Allein schon: "Diese „Wohnzimmer“ werden immer mehr, vom bemalten „Bulli“ längst zu „Homes“ der Wohlstandsalten, weiß, dick und groß."


    Das ist übelste Diskriminierung! Aber vielleicht hat der Autor ja "weiß, dick und groß" auf die Wohnmobile beziehen wollen; mit schlüssigem Satzbau in deutscher Sprache haben es die Dschurnalisten ja nicht so unbedingt...

    Moin,


    ich werde meine Urlaubspläne keinen Sparmaßnahmen unterwerfen. Aufgrund unzähliger von mir nicht beeinflussbarer Rahmenbedingungen muss ich doch immer davon ausgehen, dass der nächste Urlaub auch der letzte sein kann. Also gebe ich die Kohle aus, solange noch welche da ist. Also auch bei den derzeitigen Spritpreisen wird sie noch eine ganze Weile reichen...


    Und nächstes Jahr kommt der neue Mazda CX-60 mit 3,3 Liter 6-Zylinder...:bravo:


    Gruß, Wolfgang

    Moin,


    der ADAC schreibt im Test zum Volvo XC40 (der wurde ja beim VOX-Autotest verwendet):


    "Um die Reichweite von 418 Kilometer (WLTP) zu schaffen, ist im Unterboden des XC40 ein großes 78 kWh-Akkupaket (davon 75 kWh netto nutzbar) untergebracht. In der Praxis reicht der Strom für durchschnittlich 310 Kilometer, das entspricht einem Verbrauch von 28,8 kWh pro 100 Kilometer."


    Erste Frage: Wenn vom 78 kwh-Paket nur 75 kwh netto nutzbar sind, was nützt mir dann die Angabe 78 kwh? Frei nach dem Motto: Mein Dieseltank fasst brutto 65 l, aber 5 l sind immer Bodensatz, da kommt die Pumpe nicht ran...


    Zweite Frage bzw. Feststellung: Wenn 75 kwh für 310 km reichen, dann sind das 24,19 kwh pro 100 km und nicht 28,2 kwh. Umgekehrt: Wenn 28,8 kwh pro 100 km draufgehen, ist die Reichweite 260 km. Wer rechnet hier falsch, der ADAC oder ich?


    Drittens: Wenn die reale Reichweite 260 km beträgt, und jetzt wird's einfach zu rechnen, und der Verbrauch mit Haus am Haken 260 % des Normalverbrauchs beträgt, dann komme ich mit Wohni genau 100 km weit. Also ohne Heizung, Radio, Klima... Das heißt, wenn ich mich von Kiel aus in Richtung Süden aufmache, muss ich spätestens in Quickborn runter und nach einer Lademöglichkeit suchen. Im Tunnel zu verrecken wär mir ja sowas von peinlich...8)


    Gruß, Wolfgang


    Moin,


    bei der Suche nach einem Zugwagentest bin ich neulich auf die Seite Mit Pferden reisen gestoßen. Die Zugwagentests sind äußerst ausführlich und wirklich sachkundig und vor Allem praxisorientiert geschrieben. Kein Vergleich mit z. B. Caravaning. Pferdebesitzer haben ja schon gewichtsmäßig andere Anforderungen an einen Zugwagen als wir Caravaner. Dennoch findet man z. B. auch einen Test vom Skoda Karoq, also nicht nur Nobelklasse (aber natürlich auch). Ich finde diese Seite wirklich empfehlenswert.


    Gruß, Wolfgang

    Moin,


    angesichts der Tatsache, dass mein Skoda Superb in vergleichbarer Ausstattung heute locker an der 60.000 €-Grenze kratzt, habe ich spaßeshalber mal "was wäre wenn" gespielt und nach Alternativen Ausschau gehalten. Wohlgemerkt im bezahlbaren Bereich (wobei man da bei 60 T€ auch drüber streiten kann...). Und so kam mir Ford in den Sinn. Der Mondeo ist ja kein schlechtes Auto. Aber: Neuerdings kein Diesel mehr bestellbar, nur noch Hybrid! Kleinwagen Kuga: Diesel nur noch mit 120 PS. Was gibt's noch? Opel: Insignia Diesel mit 174 PS, na ja. Und viele Euronen gegenüber dem Skoda spart man da auch nicht. Wer jetzt noch, wie mein Kumpel, konsequenter DSG-Verweigerer ist, hat an dieser Stelle verloren! Wandler gibt's nur noch bei den Premium-Marken. Und wer wie ich nicht so auf SUVs abfährt, kann praktisch nur noch zwischen Superb und Passat wählen. Was ja nicht das schlechteste wäre8).


    Gruß, Wolfgang

    Moin,


    das ist mir bei früheren Wohnwagen trotz gewissenhafter Entwässerung auch schon 2 x passiert. Bei den 2 nachfolgenden Neuwagen habe ich die Therme daher gleich abklemmen lassen, da ich im WW sowieso nicht dusche.


    Gruß, Wolfgang

    Moin,


    woher weiß man eigentlich, dass er "gerast" ist? Wurde er geblitzt? Und was heißt "viel zu schnell"? Es ist doch so, dass ein Gespann aus unterschiedlichen Gründen ins Trudeln geraten kann - klar ist zu hohes Tempo einer der häufigsten Gründe. Aber da der Wohni ja schon ein "beträchtliches Alter" hatte, wären doch auch andere technische Gründe denkbar - marode Reifen, falscher Luftdruck... Oder ein Fahrfehler aufgrund einer Fehlreaktion.

    Moin,


    Diesel aktuell in Bordesholm 1,609. In Neumünster (10 km entfernt) 1,529 bis 1,629.

    Den Umweltaktivisten dürfte diese Entwicklung doch tierischen Spaß machen:cursing:!


    Was noch kein Investigativjournalist sich zu fragen getraut hat ist, warum es diese im Tagesverlauf mehrfach schwankenden Preise offenbar nur in Deutschland gibt. Weder in DK, noch in Spanien oder Portugal habe ich ein solches Phänomen je beobachten können. Da gibt es zwar lokale Unterschiede von vielleicht 1 oder 2 Cent, aber nur zwischen verschiedenen Marken. Wenn ich früher durch Spanien fuhr, war der Preis bei Repsol landesweit derselbe. Bei Galp in Portugal ebenso. Und hat sich im Lauf einer Woche vielleicht mal um 1 oder 2 Cent erhöht oder ermäßigt.


    Ich verbrenne monatlich im Schnitt rund 130 €. Wenn sich das auf 200 € erhöhen würde (was nur eine Frage der Zeit ist), wäre das zwar äußerst ärgerlich, würde mich aber dennoch nicht in die Altersarmut treiben.


    Gruß, Wolfgang

    Moin,


    bei Auto Motor & Sport gibt es einen Fahrbericht über den vollelektrischen KIA EV6. Der darf angeblich 1600 kg auf den Haken nehmen! Wie weit er damit kommt, bleibt natürlich Spekulation...


    Gruß, Wolfgang

    Moin,


    die Situation in Kiel kenne ich. Sieht doof aus, aber keiner wird behindert.

    Das Beispiel mit dem Grundstücksbesitzer, der seinen Zaun nicht bauen kann, ist natürlich ein absoluter Einzelfall, der hier hochsterilisiert wird...

    Aber wie immer gilt: Es kommt auf die individuelle Situation an. Sichtbehinderung ist wirklich blöd.


    Gerade neulich bekam ich ein anonymes Schreiben "im Namen der Anwohner", in dem mir mit Anzeige gedroht wurde. Ich hatte den Wohni tatsächlich mal etwas länger als sonst üblich geparkt (aber natürlich im Rahmen der Vorschriften). Daraufhin habe ich das Schreiben in Kopie an die Anwohner im näheren Umkreis geschickt und mich bedankt mit der Anmerkung, dass man mich doch persönlich hätte ansprechen können usw.

    Diverse Anwohner kamen daraufhin auf mich zu und äußerten vehement ihren Unmut - über das Schreiben des Anonymus!!


    Gruß, Wolfgang

    Moin,


    jetzt waren wir wieder mal auf dem Camping Prora (ehem. Camping Meier) und es gefällt uns dort immer noch gut! Das Personal ist superfreundlich, man wird bei Ankunft persönlich zum Stellplatz eskortiert. Gespanne werden weitgehend separat von Wohnmobilen untergebracht, das macht die Sache etwas ruhiger, da unter den Wohnmobilen doch eine größere Fluktuation herrscht. Der Platz liegt in einem Waldgebiet und es ist nicht weit zum Strand. Man muss eine (vielbefahrene) Straße und eine Bahnlinie kreuzen. Empfindliche Ohren könnten sich am Signalpfiff der Züge stören, für uns ist das kein Thema. Die recht modernen Sanitäranlagen werden sehr gut sauber gehalten. Allerdings nix für Frühaufsteher, da sie erst um 07:00 geöffnet werden. Die Duschbedienung per Münzeinwurf (50 Ct/3 Min.) halte ich nicht für zeitgemäß, das macht man heute elektronisch per Karte nach Verbrauch. Platzkosten ca. 26 € plus Kurtaxe.

    Am Platz befindet sich eine Gaststätte "Zur Mücke", wo man sehr gut und preiswert essen kann. Auch dort freundliche Bedienung. Brötchenservice gibt es auch auf Vorbestellung, die Preise variieren je nach Kopfrechenfähigkeit der jeweiligen Bedienung 8).

    Ansonsten: Radfahren auf Rügen ist blöd, da es nur sehr wenige Radwege gibt.


    Damit haben wir die Saison abgeschlossen und am WE wird der Wohni eingewintert.


    Viele Grüße

    Wolfgang

    Moin,


    da es mir im letzten Jahr so gut gefallen hat, bin ich jetzt wieder auf dem CP Am Salzhaff in Pepelow, etwa 25 km östlich von Wismar.

    Ein Nachteil vorweg (aus Sicht meiner Frau): Der nächste einkaufstechnisch relevante Ort Neubukow liegt ca. 8 km entfernt. Durch die abgeschiedene Lage ist es aber sehr schön ruhig, was ich sehr schätze. Am Platz gibt es allerdings einen kleinen Laden, wo man Brötchen und sonstige elementare Dinge einkaufen kann, ebenso eine Fischbude mit Räucherfisch und Fischbrötchen. Auch ein Restaurant ist vorhanden, das von Mitcampern gut beurteilt wurde, eigene Erfahrung steht noch aus.


    Der Platz an sich hat Licht und Schatten - also rein sonnentechnisch gesehen. Soll heißen, wenn man den Platzplan geladen hat, sollte man eine Google-Earth-Sicht zum Vergleich ansehen. Die Stellflächen sind zum Teil sehr groß. Die Parzellen "mit Seeblick" sollte man genau anschauen, da könnten ein paar alte Gebäude die Sicht versperren. Die Sanitäranlagen sind modern und topgepflegt. Kostenfreies WLAN gibt es auch, manchmal schwächelt es ein wenig.


    Der Preis ist völlig in Ordnung, 2 Personen mit Gespann und Strom ca. 26 €, Duschen werden nach Wasserverbrauch per Karte abgerechnet. Kurtaxe gibt es hier nicht. Dadurch, dass der Platz gerne von Surfern und Stehpaddlern frequentiert wird (Surfschulen am Platz), sieht man auch nicht nur alte Leute8).


    Ich würde diesen Platz empfehlen.


    Viele Grüße, Wolfgang

    Moin,


    ich kann Deine Eindrücke nur bestätigen. Habe zwar dort noch nicht kampiert, sondern den Platz nur mal in Augenschein genommen, als ich in der Nähe war, und für einen späteren Besuch auf die Merkliste gesetzt.


    Gruß, Wolfgang