Campingurlaub mit Kindern

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Familienurlaub

"Wo ist mein Kuschelbär?" "Ich will jetzt aber Bauklötze aufstellen!" Eltern kennen das nur zu gut: Kinder brauchen ihre gewohnten Spielsachen und Rituale. Auch im Urlaub. Eine Reise mit Kind und Kegel im Caravan oder Wohnmobil drängt sich daher förmlich auf. Hier hat man alles auf kleinstem Raum. Die Kuscheltiere der Spößlinge finden einen Platz, man kann bequem kochen und ist mitten in der Natur. Einige Plätze haben neben den eigentlich Parzellen auch noch ein Schwimmbad oder Kanuverleih, damit der Nachwuchs auch beschäftigt wird. Außerdem kann man zahlreiche Ausflüge mit der Familie in der Umgebung einplanen. Und das alles ohne lange Flugzeiten oder Bahnfahrten und dem ständigen Gefühl, nicht genug eingepackt zu haben. Ganz klar: Campingzeit ist Familienzeit.

Familientauglicher Grundriss

Der Caravan bietet alles, was eine Familie zum Urlaub machen braucht. Er hat die gewünschte Anzahl an Betten, eine Küche, eine Toilette und ist noch dazu sehr komfortabel. Doch auch der Grundriss muss stimmen. Es gibt einige Dinge, die man hier beachten sollte.

Jeder sollte sein eigenes kleines "Reich" haben, sprich eine eigene Ecke für die Kinder. Allerdings sollten die Spielsachen möglichst auf ein Minimum reduziert werden. Zum einen, um auf den wenigen Quadratmetern besser Ordnung halten zu können. Zum anderen gibt es ja draußen in der freien Natur viele spannende Sachen zu erleben. Und doch kann man mehr Sachen einpacken als bei einem Flug oder einer Bahnreise.
Die Schlafbereiche sollten mit einem Vorhang oder Tuch abgetrennt werden. Wer sich einen neuen Caravan anschafft, der wird neben der Aufteilung und dem Platzbedarf auch die Anzahl der Mitreisenden beachten und sich ein entsprechendes Modell zusammenstellen.


Gebrauchte Mobile sind natürlich meist viel preiswerter und günstiger als Neufahrzeuge, doch dann sind Form, Größe und Platz schon vorher festgelegt. Bastler finden aber auch hier ihren Spaß dran und können ältere Modelle beliebig erweitern, verbessern und den individuellen Bedürfnissen anpassen.

Campingplatzwahl

Sonne, Strand, Meer, ein abgelegener Fluss oder doch lieber ein Campingplatz in den Bergen? Schon vor dem geplanten Familienurlaub sollte man abstimmen, wo es denn nun hingehen soll. Viele Familien freuen sich auf gemeinsame Aktivitäten außerhalb des Eigenheims. Man möchte die Natur genießen, wandern, eventuell Radfahren oder einfach nur in der Sonne liegen und den Strand genießen. All das sind Punkte, die man bei der Campingplatzwahl beachten sollte. Es gibt zudem familienfreundliche Plätze mit Schwimmbädern, Spielplätzen, kleinen Imbissbuden und einem Restaurant. Diese findet man häufig in Campingführern oder auf einschlägigen Seiten im Internet.

Unterhaltung

Viele Campingplätze, die für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichnet sind, haben Schwimmbäder und Spielplätze zu bieten. Manche bieten sogar eine Art Kinderanimation an, damit auch die Eltern mal einen freien Tag genießen und ausspannen können. Von Malkursen, Ponyreiten, Schnitzeljagd, Kinder- und Familienkino, Mini-Disko bis hin zu Stockbrot am Lagerfeuer kann alles dabei sein. Man befindet sich mitten in der Natur und kann Tiere beobachten, Spaßbäder unsicher machen, als gesamte Familie wandern gehen und lernt neue Menschen kennen. Vielleicht gibt es auch den ein oder anderen Campingpartner, der sich mit auf die Reise macht oder den man vor Ort kennenlernt.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Wenn die Sonne lacht und man raus ins Freie gehen kann, dann ist das Leben schön. Doch was passiert, wenn der Urlaub so richtig ins Wasser fällt? Nun, man kann sich dann zum Beispiel in Museen retten, ein Schwimm- und Spaßbad aufsuchen oder aber die Kleinen im Caravan mit analogen Spielen beschäftigen. Monopoly ist ein beliebtes Familienspiel, bei dem sich die ganze Familie amüsiert, die Kinder mit Geld umgehen lernen und Spaß haben. Doch auch Mensch-ärgere-dich-nicht, Dame und Mühle, Rommé oder Schach sind beliebte Familienspiele für die Nachfolger der Campinggeneration.

Plannung

Bei einem Campingurlaub sollte man die Route zum gebuchten Platz kennen. Dazu gehört es sich im Vorfeld über die aktuelle Verkehrslage und Staumeldungen zu informieren, Umleitungs- und Ausweichstrecken zurecht zu legen und dies im Zeitplan zu berücksichtigen. So kommt man sicher und elegant auch mit einem größeren Caravan ans Ziel. Campingplätze sollten zeitnah angefragt und reserviert werden. Das ist wichtig, damit vor allem in der Hauptsaison noch genug Plätze vorhanden sind und man stressfrei anreisen kann, ohne vor vollendeten Tatsachen zu stehen.

Ausweispapiere

Ausland oder Inland? Genau darauf kommt es an. Als erstes sollte man bei einem Auslandsaufenthalt seine Krankenversicherung checken. Ist die ganze Familie versichert? Welche Leistungen sind abgedeckt? Denn wenn der Ernstfall eintritt und jemand ins Krankenhaus oder zum Arzt muss, kann es ganz schön teuer werden. Es gibt verschiedene Anbieter, die für die ganze Familie einen günstigen Versicherungsschutz anbieten. Auch einige Kreditinstitute sind mittlerweile mit Krankenversicherungen über die Kreditkarten vertraut. Daher ist es ratsam, sich vor Reisebeginn umfassend zu informieren. Auch der Personalausweis oder Reisepass sollte nicht fehlen, je nachdem, wohin man mit dem Caravan aufbricht.

Gepäck

Zuviel Gepäck ist für einen Campingausflug aufgrund des zulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeuges nicht gut, doch auch zu wenig kann schnell zum Nachteil werden. Die Kinder sind glücklich, weil sie all ihr Lieblingsspielzeug mitnehmen dürfen, doch der Caravan sieht immer unordentlich aus? Hier muss man eine gesunde Mischung finden. Es gibt Gepäck, das als sogennanter zweiter Hausstand immer im Caravan bleibt. Hierzu zählen das Campinggeschirr, der Grill, Besteck oder auch lang haltbare Nahrungsmittel wie Konserven samt obligatorischen Dosenöffner. Alles andere muss individuell ausgewählt und zusammengestellt werden. Ein Blick auf den Wetterbericht hilft, welche Kleidung man einpacken muss.